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Der Bahnhof Neuenrade

Neuenrade wurde als Endpunkt der Hönnetalbahn großzügig ausgestattet. Neben zahlreichen Nebengleisen wurde hier auch eine Lokstation mit zweiständigem Lokschuppen, Wasserturm, Bekohlungsanlage sowie Aufenthalts- und Übernachtungsgebäude errichtet. Diese Anlagen wurden bis Anfang der 70er Jahre abgerissen.

Der Bahnhof kurz nach der Eröffnung (EFH-Archiv)

Von Anfang an bestand reger Express- und Stückgutverkehr. Besonders der Fahrradhersteller „Vaterland“ zählte über Jahrzehnte zum treuen Kundenstamm. Es wurden aber auch Akkordeons der heimischen Hersteller versandt.

Die betriebliche Besetzung endete mit der Einführung des Zugleitbetriebes im Jahr 1967. Der Bahnhof blieb jedoch noch mit seiner Fahrkartenausgabe bis 1975 besetzt.

Am 2. Dezember 1976 wurde das mechanische Stellwerk außer Betrieb genommen.

Der Güterverkehr nach Neuenrade endete im Jahre 1987. Im Juli 1989 wurden die Weichen zum Ladegleis und zum Gleis 4 ausgebaut.

Im Mai 1993 brannte das architektonisch hübsche Neuenrader Bahnhofsgebäude aus und blieb seitdem als Ruine stehen.

1998 wurde ein DB-Pluspunkt für die Reisenden gebaut. Er wurde im Zuge des Verkaufs des Bahnhofs nicht mehr benötigt und steht seit 2005 in Ergste.

Am 15. Juni 2003 befuhr mit 78 468letztmals eine Lokomotive das Umfahrungsgleis. Kurz darauf wurden Umfahrungsgleis und Weichen ausgebaut, das Streckenende um rd. 100 m zurückverlegt.

Im Jahr 2004 wurde das Empfangsgebäude samt Güterhalle grundlegend saniert und renoviert. Es ist dem Originalzustand von 1912 seither wieder angeglichen. Seit 2005 nutzen es u.a. die Neuenrader Stadtwerke. Das übrige Bahngelände soll als Gewerbefläche genutzt werden.

Für Reisende, die auf den Bus umsteigen wollen, wurde die Haltestelle der MVG in Bahnsteignähe verlegt.

Eine absolute Seltenheit ist dieses Bild vom Lokschuppen in Neuenrade. Das Bild ist offenbar zu Beginn der Abrissarbeiten Ende der 60-er Jahre entstanden. Der Schuppen selbst war für Neuenrade kein Neubau. Er stand zunächst in Raumland und wurde dort 1912 abgetragen und in Neuenrade wieder aufgebaut. (EFH-Archiv)

 

 

 

 

 

 

 

Ein Bildschatz aus den 50er Jahren! In Neuenrade rangiert eine 93er im Schnee. Der Heizer bedient den Klingelknopf, mit dem der Fahrdienstleiter zum Umstellen der Weiche aufgefordert wurde.

(Slg. Turk)

 

 

 

 

 

 

Gleisplan 1980

Im August 1994 hielt mit der Baureihe 628 nach 40 Jahren eine neue moderne Form Schienenpersonennahverkehr Einzug im Hönnetal. Wer hätte gedacht, wie schnell diese damals modernen Triebwagen zum "alten Eisen" gehören würden. Noch fahren sie auf der Oberen Ruhrtalbahn, aber nur bis Ende 2015. Im Februar 1995 wartet 628 470 im verschneiten Bf. Neuenrade auf die Rückfahrt nach Unna.

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