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Bahnhof Garbeck

Der Bahnhof Garbeck konnte betrieblich nie die Bedeutung der anderen Bahnhöfe der Hönnetalbahn erlangen. Im Güterverkehr war er stets eher unbedeutend. Landwirtschaftliche Güter wurden hier verladen. Außerdem Kalkstein aus einem nahe gelegenem Steinbruch. Im Personenverkehr sorgt er auch heute noch für einiges Aufkommen.

Das Gebäude entspricht der Bauweise zahlreicher anderer Bahnhöfe im Sauerland und ist den Bahnhöfen Lendringsen und Sanssouci sehr ähnlich.

Als Bahnhof wurde Garbeck nur von 1912 bis 1933 und von 1936 bis 1960 betrieben. Zwische 1933 und 1936 und von 1960 bis 1970 war im Gebäude nur eine Agentur zum Fahrkartenverkauf untergebracht. Seit 1970 ist das Gebäude unbesetzt und diente zunächst als Wohnhaus.

 

Der Bahnhof Garbeck um 1936. Zu dieser Zeit gab es hier sogar eine Bahnhofswirtschaft! (EFH-Archiv)

In der Nacht zum 21. Februar 1981 starben bei einem Schwelbrand im Obergeschoss des Gebäudes die Geschwister Eva und Sandra Bunsemeier.

Ab 1983 übernahm die St.-Georgs-Pfadfinderschaft Hagen das Gebäude mit umliegenden Gelände und wandelte es in ein Jugendgästehaus um. Seitdem ist wieder regelmäßig Leben im alten Gebäude und auch auf der angrenzenden Ladestraße.

1984 wurde der Bahnhof zum Haltepunkt herabgestuft, das Ladegleis gesperrt und nur noch einmal als Bau- und Abstellgleis 1985 - 1988 genutzt.

Der Anschluss zum Kalkwerk Garbeck wurde bereits 1959 aufgegeben. 1989 erfolgte der Ausbau der Weichen zum Ladegleis. Das Ladegleis selbst wurde im Mai 1995 abgebaut.

Der Bahnhof im Februar 1983, während der Umbauphase zum Pfadfinderheim.

 

Mittlerweile wurde die Station Garbeck mit einem modernen Wartestand und Informationssystem ausgestattet. Auch die beiden angrenzenden Bahnübergänge wurden modernisiert.

 

 

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